Der Ansatz der orthomolekularen Medizin wurde schon in den sechziger Jahren von Linus Pauling entwickelt. Schon damals war das Ziel der Therapie, durch die gezielte Gabe von Vitaminen, Mineralstoffen, essenziellen Fettsäuren und Aminosäuren zur Prävention und Heilung von Krankheiten beizutragen.
Auch heute noch geht man in der orthomolekularen Medizin von einem Ungleichgewicht / Mangel aus, der Nährboden für Krankheiten, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen, etc. sein kann.
Anhand einer Anamnese wird auf die Krankheitssymptome, den Lebensstil, die Ernährung und weitere Risikofaktoren, wie z.B. Rauchen, Medikamente, geschaut. Zusammen mit einer Laboruntersuchung (Blut, Urin) wird dann, der individuelle Mikronährstoffbedarf ermittelt und ein individueller Therapieplan erstellt.
Die Supplementierung von Mikronährstoffen ist kein Ersatz für ausgewogene und vollwertige Ernährung und erfolgt auch nur über einen bestimmten Zeitraum. Es findet immer eine Spiegelkontrolle statt.
Die Einnahme kann sowohl oral erfolgen als auch per Injektion oder Infusion.
Der Vorteil hierbei ist, dass hochdosierte Mikronährstoffe direkt in die Blutbahn gelangen ohne den Umweg über den Verdauungstrakt.